27.03.2025

Flexibles und effizientes Kubernetes Development mit Gefyra

Gefyra Roadmap 2025

Gefyra plant Großes für 2025! Von verbesserten Developer-Tools über neue Integrationen bis hin zu mehr Performance – die Roadmap verspricht spannende Neuerungen. In diesem Blogpost werfen wir einen Blick auf die kommenden Features und zeigen, wie Gefyra die Entwicklung und das Debugging in Kubernetes weiter revolutionieren will. Bleib dran für einen Ausblick auf das nächste Kapitel!

Gefyra Roadmap 2025

Inhaltsverzeichnis

Gefyra für Kubernetes-Entwicklung: Das kommt 2025

Du entwickelst in Kubernetes und willst endlich schneller testen, ohne Deploy-Schleifen? Dann wirst du Gefyra lieben – und das kommende Jahr noch mehr. Denn 2025 bringt fette Features, die deine Dev-Experience auf ein neues Level heben. Hier liest du, was die Gefyra Roadmap bereithält – inklusive Performance-Boost, neuer Config-Datei, CI-Integration und der Game-Changer: User Bridges.

Entdecke, wie Gefyra dein Dev-Setup verändert

Was ist Gefyra?

Falls du neu bist: Gefyra ist ein Open-Source-Tool, das deinen lokalen Code direkt im Kubernetes-Cluster ausführt – ohne Build- und Push-Zyklus. Das spart dir jede Menge Zeit und Nerven beim Entwickeln und Debuggen.

Seit der Version 2.0 Ende 2023 hat sich einiges getan. Zeit also für eine klare Roadmap für 2025, mit allem, was kommt.

1. Quartal 2025: Das ist schon da

Da das erste Quartal 2025 bereits fast um ist, hier eine kurze Zusammenfassung was sich bisher getan hat:

  • Neuer cli Parameter --registry: Dieser erlaubt es eine custom Docker Registry, von welcher die Gefyra Images gepulled werden sollen, anzugeben. Dies ist besonders hilfreich in “Air-Gapped Environments”.
  • Neuer cli Parameter --mtu: Dieser Parameter erlaubt es, den standard Wert der Wireguard MTU (1340) zu verändern. Dies ist hilfreich wenn man bereits durch einen VPN auf seinen Kubernetes Cluster zugreift und nun eine Gefyra Verbindung aufbauen möchte.

Demonstration neue Parameter Gefyra

Hier eine kurze Demonstration der neuen Parameter und wie sich diese auf das Client File auswirken.

Was 2025 noch bringt

Aber auch für den Rest von 2025 ist Großes geplant!

1. Copy & Copy Sync

Fangen wir mit dem Copy & Copy Sync Feature an: Dieses soll es ermöglichen, lokale Dateien mit Dateien im Cluster, und andersherum, zu synchronisieren. Wie bestimmt schnell zu erkennen ist, hilft dies vor allem bei Konfigurationsdateien, welche man in einem Feature einführt und die noch nicht im Cluster verfügbar sind.

2. UDP-over-TCP-Support

Seit April 2024 (und auch schon ein bisschen davor) existiert ein Issue, dass zur Zeit die Gefyra Verbindung nur über UDP möglich ist. Das wollen wir endlich ändern! So soll es in Zukunft möglich sein, mittels udp-over-tcp existierende Workloads in Kubernetes Cluster, die nur TCP Load Balancing erlauben, zu integrieren.

3. Gefyra-Konfigurationsdatei

Ein weiteres spannendes Feature wird die Gefyra Konfigurationsdatei. Diese wird 2025 eine entscheidende Rolle spielen und die Grundarbeit für viele weitere Features legen. Sinn und Zweck der Datei ist es, Gefyra Setups ein wenig einfacher und reproduzierbarer zu gestalten. Man wird zum Beispiel konfigurieren können, dass beim gefyra run zwei Container lokal starten sollen. Und für einen davon soll automatisch eine Bridge angelegt werden.

Adé also die Tage des Durchsuchens der Bash History nach dem richtigen run oder bridge Befehl.

4. CI-Integration

Sobald das Konfigurationsdatei Feature verfügbar ist, wird Gefyra dieses Jahr auch angepasst für CI Workflows. Dies soll kurzlebige Sessions und Reproduzierbarkeit ermöglichen / verbessern und dazu beitragen, dass eure CIs echte Use-Cases abbilden können.

Das Highlight: User Bridges

Nun aber zum größten geplanten Feature für 2025. Die User Bridges!

Was genau sind aber User Bridges? Wie ihr bestimmt schon wisst, ermöglicht Gefyra das “bridgen” eines lokalen Containers und all seiner Netzwerk Requests in den target Cluster. Dadurch können echte Flows und Interaktionen mit anderen Micro-Services / Datenbanken / Task-Runnern getestet werden. Ganz ohne die Notwendigkeit, den Code zu deployen.

Das große Problem an den bisherigen globalen Bridges ist, dass nur eine Person einen bestimmten Workload bridgen kann. Ein simultanes Entwickeln an zwei verschiedenen Features im gleichen Service ist also nicht möglich.

Und hier kommen die User Bridges ins Spiel. Das Konzept sieht vor, dass das Ziel Workload im Cluster “kopiert” wird.

Gefyra User Bridges

Gefyras Carrier setzt dann, wie bekannt, am originalen Workload an. Wenn nun ein Request, welcher bestimmten Regeln entspricht (mehr dazu gleich), registriert wird, wird dieser vom gepatchten Workload verarbeitet. Ansonsten wird er an die Kopie weitergereicht und vom originalen Code verarbeitet.

Um all dies zu ermöglichen muss natürlich einiges geschehen:

  • Carrier wird eine Version II bekommen. Diese wird mit Pingora, Cloudflares Rust Networking Bibliothek, umgesetzt. Durch Einsatz von pingora erhoffen wir uns schnellere Start-up-Zeiten, mehr Reliabilität und weniger Ressourcenverbrauch als mit der bisherigen nginx Lösung.
  • Es wird in Zukunft sogenannte “bridge mount objects” geben. Diese sind Kubernetes CRDs, welche die User Bridges vorbereiten sollen und so ein noch schnelleres bridgen erlauben. Damit werden User Bridges der neue Status Quo!
  • Header & URL matching. Diese Änderung ist wegweisend für die User Bridges. Der User soll mit diesen Optionen Regeln aufstellen, wie die User Bridge Requests verarbeitet. Hierbei ist eurer Fantasie keine Grenze gesetzt! Ein Header mit Regex Pfad matching auf die 5. Subroute? Kein Problem!

Gefyra 2025: ein Jahr voller Developer-Optimierungen

Die Roadmap für 2025 zeigt, dass Gefyra sich weiter in eine Richtung entwickelt, die das Kubernetes-Development noch flexibler und effizienter macht. Mit Features wie Copy Sync, UDP-over-TCP-Unterstützung und einer Konfigurationsdatei wird die Developer Experience deutlich verbessert. Besonders die User Bridges versprechen, ein Game-Changer zu sein, indem sie das simultane Entwickeln an mehreren Features im selben Service ermöglichen.

Die kommenden Monate werden spannend, und wir freuen uns darauf, diese neuen Funktionen gemeinsam mit der Community umzusetzen. Hast du Feedback oder Ideen zu den geplanten Features? Dann komm gerne auf uns zu – Gefyra lebt von der Zusammenarbeit mit seinen Nutzern!

Häufige Fragen

1. Was ist der Vorteil der neuen User Bridges in Gefyra?

Mit den User Bridges kannst du parallel mit anderen Entwickler:innen am selben Kubernetes-Service arbeiten – ohne Deploys und ohne Konflikte. Das macht Teamwork im Microservices-Kontext deutlich einfacher.

2. Wie hilft mir die Gefyra-Konfigurationsdatei im Alltag?

Die neue gefyra.yaml erlaubt es dir, dein Setup einmal zu definieren und immer wieder reproduzierbar zu starten – ideal für Teams, CI/CD und strukturierte Workflows.

3. Wird Gefyra 2025 auch für CI/CD nutzbar sein?

Ja! Kurzlebige Sessions, automatisches Bridging und reproduzierbare Environments machen Gefyra bald CI-ready – perfekt, um echte Use Cases in deinen Pipelines zu testen.

4. Warum ist Copy & Sync ein wichtiges Feature für Kubernetes-Development?

Copy & Sync synchronisiert Dateien zwischen lokalem System und Cluster – z. B. Konfigurationsdateien, die im Cluster noch nicht vorhanden sind. Das spart Zeit und verhindert Fehlkonfigurationen.

5. Welche Vorteile bringt die Unterstützung für UDP-over-TCP?

Damit kannst du Gefyra auch in Clustern nutzen, die ausschließlich TCP-Traffic zulassen – etwa bei restriktiven Load Balancer-Settings. Mehr Kompatibilität, weniger Einschränkungen.


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